Figur Rotation 2010
Das Projekt wurde im Sommer 2010 an der Küste des Asowschen Meeres (Kazantip-Bucht) umgesetzt. Der Anstoß für die Entstehung dieser Werkserie war der Wunsch, Abfallmaterial zur Lösung künstlerischer Probleme zu nahezu Nullkosten zu nutzen und so die Überlegenheit der in der Art und Weise der Entstehung der Werke enthaltenen Idee zu demonstrieren. weiterlesen >
Die neue Phase wird als „Projekt“ charakterisiert, begleitet von Theoretisierung und Konzeptualisierung.
„Figures of Rotation“ ist eine Weiterentwicklung dieser Richtung. Die Art und Weise, wie die Skulpturen hergestellt werden, weist auf den Grund für das Erscheinungsbild der Form hin – die rotierende Kontur des Profils. Eine plastische Körperform entsteht aus einem so unplastischen Material wie Sand, dessen Bewegung und Instabilität jede Form verweigert.
Die Werke werden wie Ton auf der Töpferscheibe gedreht, behalten aber ihre Verbindung zum Untergrund, dem Sockel. Das Material wird nicht aus der natürlichen Umgebung entnommen. Aus formlosem Material erwächst eine neue Form.
Das gesamte Projekt ist im Gegensatz zur traditionellen Herstellung und Ausstellung von Sandskulpturen konzipiert und eliminiert konventionelle Vorstellungen über Ort, Form und Material.
Dieser Werkzyklus offenbart und bestätigt ihre neuen Qualitäten: vorübergehend, schnell, erneuerbar
Der schwerfälligen Stabilität beraubt, mit einer vorübergehenden Existenz ausgestattet, schnell hergestellt, können Skulpturen nach Ermessen des Autors oder des Betrachters an jedem Ort leicht aus verfügbarem Material erneuert werden.
Der instabile, instabile Zustand der „Rotationsfiguren“ und die launische, veränderliche Natur von Wind, Sand und Wellen bilden die symbolische Einheit der Skulpturen dieses Zyklus und der natürlichen Umgebung.
Trichter
Insel
Vulkan
Fallen
Hügel