Vom Figuerlichen zum Abstrakten 1991-93
Das Erscheinen meiner ersten Arbeiten steht im Zusammenhang mit der Ausstellung von Skulpturen von Henry Moore, die 1991 in Moskau stattfand. Mich inspirierte die Art und Weise, wie Moore aus einfachen Formen die Wirkung innerer Stärke und menschlicher Tiefe herausholte. Ich begann, Bilder mit menschlichem Inhalt zu erforschen: Liebe, Wollust, das Bedürfnis nach Schutz, Bestätigung, Fürsorge, Widersprüche, innerer Protest. Die Ähnlichkeit von Skulpturen mit organischen Formen weckt unzählige Assoziationen mit natürlichen Ereignissen und Prozessen – Geburt, Wachstum, Fruchtbildung, Reifung, Sterben. weiterlesen >
Vereine dürfen sich nicht bewerben Form, sondern auf die darin verborgene Energie. In den ersten Werken (Rümpfe und Figuren) entsteht Energie durch die Kräfte der Entspannung, des Friedens und der Bewegung. Später Formen mit Löchern traten dort auf, wo gegensätzliche Kräfte beteiligt waren: Anziehung-Abstoßung, Schwerkraft-Schweben. Ich war auf der Suche nach etwas, das inspirieren könnte nicht-figurative Form. Diese Suchen fanden einen Ausweg in der Darstellung der Form als das Zusammenspiel äußerer und innerer Kräfte und die Art und Weise, dies durch mehrteilige Formen auszudrücken. Die Idee wird direkt von der Form auf die Art der Verbindung mit einem anderen übertragen Form (Ulysses, Opus, Zuflucht). Diese Art der Skulpturenherstellung ermöglicht es der Form, sich von der Gegenständlichkeit zu befreien.
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Torso 1991
Liegende Figur 1991
Traum 1992
Endlose Bewegung 1992
Autarkie 1992
Asyl (Moby Dick) 1993
Opus 1993
Odysseus 1993